Ch. 30: c) Herakleios (Heraklios) und Justinianus.
c) Herakleios (Heraklios) und Justinianus. ****
Mehrere anscheinend verschollene Abhandlungen alchemistischen Inhaltes werden dem „König HERAKLEIOS“ zugeschrieben[1189], den einige Autoren für einen nicht weiter bekannten Chemiker halten, andere aber für den byzantinischen Kaiser dieses Namens (610–641), der große Vorliebe für die Geheimwissenschaften gezeigt und den STEPHANOS als Vortragsmeister berufen haben soll; nach dem weiter oben Ausgeführten dürfte ihm durch diesen allerdings kaum wesentliche Förderung zuteil geworden sein.
Nicht viel mehr ist über die Werke des JUSTINIANUS bekannt[1190], die ebenfalls zwar noch in den Inhaltsverzeichnissen gewisser Handschriften (z. B. Des Codex Marcianus) aufgeführt werden, in deren jetzt vorliegenden Texten aber nicht mehr mitenthalten sind; einige im „Codex Vossianus“ zu Leiden aufgefundene Bruchstücke handeln von den Bestandteilen des philosophischen Eies, und zwar ungefähr in der aus den „Praxeis“ des STEPHANOS bekannten und auf dessen Zeitalter hinweisenden Art.